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<pre>Schon bei der Heimpremiere gegen den BVB agierte Hasenhüttl-Elf über weite Strecken auf Augenhöhe. In der Schlussphase erarbeitete sich RB sogar leichte Vorteile. Lohn dafür war der späte und vielumjubelte Siegtreffer durch Neuzugang Naby Keita.  <p> Neun Zähler Vorsprung sind es übrigens auf Hertha BSC, den kommenden Gegner. Gegen die Hauptstädter soll tunlichst der dritte Sieg hintereinander her, wenn es nach Heidel geht: „Wir wollen nun eine Serie hinlegen.“  <p>  Schon allein die bemerkenswerte Bilanz von 1:17-Ecken muss zu dem Urteil führen, dass der Dreier von den Gästen nicht unbedingt mit aller Macht erzwungen wurde; zumal der VfB insbesondere in der zweiten Halbzeit auch ein deutliches Chancenplus vorzuweisen hatte. <p> Nach der Länderspielpause beginnen für Mainz und Augsburg die Wochen der Wahrheit. Beide legten vor der Winterpause einen tollen Endspurt hin, der auch diesmal wieder gelingen soll. Damals begann dieser mit einem fulminanten 3:3. <p>  Auch die aktuelle Heimbilanz lässt nicht darauf schließen, dass sich daran nun im fünften Anlauf zwingend etwas ändern muss; angesichts erst einer gegen den FC Schalke erlittenen Schlappe kamen die Breisgauer bislang gegen so gut wie jeden Besucher mit weitgehend heiler Haut davon.  </pre>


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<pre>Kann Leverkusen (im Bild Amine Adli) den VfL Wolfsburg endlich wieder in der BayArena besiegen? In den letzten fünf Heimspielen gegen die Niedersachsen gab es keinen Sieg. (Â© IMAGO / Uwe Kraft)  <p> Das stetige Auf und Ab dürfte die Mannschaft nun auch bis zur Winterpause beschäftigen: Nach der Prüfung gegen Freiburg steht schließlich der schwere Gang nach Gelsenkirchen an, bevor dann das Gastspiel in Köln den zuvor gegen Ingolstadt lockenden Dreier zu entwerten droht.  <p>  Erst 24 Gegentreffer kassierten die „Nullfünfer“ — nur Dortmund, Gladbach, Leipzig und die Bayern mussten noch seltener den Ball aus ihrem Netz fischen. <p> War auf den stillschweigend ohnehin vorausgesetzten Kampf natürlich auch im zweiten Heimspiel der Saison verlass, hatte der rein spielerische Aspekt des Darmstädter Auftritts dagegen nur Ernüchterndes zu bieten: Angesichts einer Passquote, die noch nicht einmal die bemitleidenswerte Schwelle von 50% erreichte, wurde von den Gastgebern in Sachen Spielaufbau frühzeitig nur noch auf den langen Ball ins Nichts zurückgegriffen. <p>  für die „Königsblauen“ spricht wiederum die Tatsache, dass sie in der Vorsaison die zweitbeste Auswärtsmannschaft waren und drei der letzten fünf Gastspiele in Freiburg gewonnen haben. Zum Beispiel letzte Saison mit 1:0.  </pre> 


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<pre> Auch ist noch längst nicht garantiert, ob Boateng, der das Leverkusen-Spiel aufgrund einer Muskelverhärtung verpasst hatte, beim Gastspiel in der Opel-Arena überhaupt auflaufen kann.  <p> Gelegenheiten, um in die Europacup-Ränge zu gelangen, gab es jedenfalls zuhauf – allerdings konnte die Hecking-Elf, der mit 44 Punkten die schlechteste Saison seit sechs Jahren droht, diese meist nicht nutzen.  <p>  Immerhin können die von den Wettanbietern um einiges höher gehandelten Fohlen von derartigen Perspektiven bis auf weiteres nur träumen. Mit dem zuletzt eingefahrenen fünften Saisonsieg wurde gerade einmal denkbar spät die eigentlich nur für den Klassenerhalt relevante 20-Punkte-Marke geknackt. <p>  In Freiburg wird Nagelsmann weiterhin auf Adam Szalai, Robert Zulj, Ermin Bicakcic und Kerem Demirbay verzichten müssen. Ob sich Nadiem Amiri rechtzeitig von seiner Fußprellung erholt, wird sich noch weisen. Nichtsdestotrotz sehen die Wettanbieter die TSG recht eindeutig in der Favoritenrolle. <p>  Da sich allerdings auch die Abwehr der Schanzer weiterhin nur mit größten Anstrengungen knacken lässt, scheint es für die zur Konzeptlosigkeit neigende Offensive der Knappen ebenfalls nicht gut auszusehen: Nicht nur nach der reinen Papierform steuert das Duell in Gelsenkirchen folglich auf eine klassische Nullnummer zu.  </pre>


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<pre> Dabei zog es den Schwaben zumeist die Beine weg, dass die daheim so reibungslos funktionierende Abwehr in der Fremde zu Sekundenschläfchen neigt; vor allem dank solcher Patzer machten sich die Teams aus Berlin (0:2), Gelsenkirchen (1:3) und Gladbach (0:2) irgendwann auf und davon.  <p> Selbst die Quoten auf einen Sieg der Westfalen sind trotz ihrer Favoritenrolle recht hoch angesiedelt. Ein Grund dafür dürften die letzten Ergebnisse der Borussia im Schwarzwaldstadion sein.   <p> In der Liga standen die Stürmer somit allein an den jüngsten sechs Spieltagen ganze vier Mal auf dem Schlauch — was nach neun Runden summa summarum den schlechtesten Wert aller Bundesligisten ergibt. <p>  Abgesehen von den nur schwerlich zu kompensierenden qualitativen Verlusten hat der enorme Aderlass auch die behutsam gewachsenen Hierarchien innerhalb des Teams zerstört.  <p> Fünf Pleiten in den bislang absolvierten sechs Auswärtsspielen weisen den Aufsteiger schließlich nur oberflächlich als einen freundlichen Punktelieferanten aus: Oft genug musste sich die Elf von Christian Streich erst nach zähem Ringen und überaus unglücklich geschlagen geben.  </pre>


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<pre> Doch seitdem ist viel Zeit vergangen und die zwei Vereine haben sich unterschiedlich stark weiterentwickelt. Die Roten Bullen erreichten bekanntlich als sensationeller Vizemeister die Königsklasse, die Streich-Elf rutschte als Siebter gerade noch in die Europa League Qualifikation.  <p> Anstatt erneut die Spitzengruppe aufzumischen, stecken die Knappen auch nach dem ersten Viertel der Spielzeit noch immer erschreckend weit unten fest.  <p>  Während sich in Gladbach derzeit „elf Freunde“ an der Punktejagd beteiligen, zieht der Schulterschluss auf Schalke sogar noch deutlich größere Kreise: Mit ihrem guten Saisonstart holten die Knappen schließlich auch das zwischenzeitlich mäkelig gewordene Publikum ins Boot zurück. <p>  In der ersten Halbzeit stand die Hertha sehr stabil, die Defensive ließ — obwohl die Bayern über 80 Prozent Ballbesitz hatten — nicht sehr viel zu. Die wenigen machte Torhüter Rune Jarstein zunichte.  <p> Während in Köln mittlerweile aber Frust und Unsicherheit herrscht, kann man in Mainz mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden sein.  </pre>


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